Vertreterversammlung 2018 mit
Dr. Antonia Rados

Dortmunder Volksbank liefert erfreuliche Zahlen für 2017 – erneut Dividende von vier Prozent beschlossen

Im Rahmen der jährlichen Vertreterversammlung stellte die Dortmunder Volksbank am 25. Juni 2018 die Zahlen des Jahres 2017 vor. Vorstandsvorsitzender Martin Eul freute sich, den Vertretern der rund 155.000 Mitglieder in der Dortmunder Westfalenhalle 2 gute Zahlen präsentieren zu können: „Wir sind mit der Entwicklung durchaus zufrieden“, stimmte Eul die Anwesenden ein, bevor er ins Detail ging. Aufgrund der guten Ergebnisse beschloss die Versammlung erneut eine Dividende von vier Prozent.

Vertreterversammlung Dortmunder Volksbank 2018 mit Dr. Antonia Rados

Der Vorstandsvorsitzende ging in seiner Rede dabei zunächst auf die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahrs ein. Schlaglichter waren das Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent, der Anstieg des DAX um 13 Prozent sowie die Erholung des Euro gegenüber dem US-Dollar. Weiterhin thematisierte er das zehnjährige „Jubiläum“ der großen Finanzkrise und Banken, die während der Finanzkrise von der öffentlichen Hand gerettet worden waren sowie die Regulierungswut und die Niedrigzinspolitik der EZB. Auch äußerte er sein Unverständnis über Bestrebungen der EZB, eine Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa voranzutreiben.

Anhand aktueller Daten machte Eul ferner darauf aufmerksam, dass sich die Anzahl selbstständiger Sparkassen und Volksbanken in den vergangenen Jahrzehnten massiv verringert habe. Dennoch gäbe es noch immer fast 30.000 Bankfilialen im Land. Für ihn läge auf der Hand, dass dies auf Dauer nicht so bleiben werde. Denn zum Vergleich: Es existierten lediglich 14.500 Tankstellen, 7.500 Aldi- beziehungsweise Lidl-Filialen und nur 15 reine Apple-Stores – die allerdings allesamt deutlich häufiger frequentiert würden.

Gutes Betriebsklima
Auch wenn in der Branche aktuell Filial- und bereits seit 1995 Mitarbeiterabbau dominierten, profitierten die Mitarbeiter der Dortmunder Volksbank davon, dass sich ihr Arbeitgeber vom Trend absetze, erläuterte Eul: „Die Wachstumsstory unserer Bank ist eine Erfolgsstory für unsere Mitarbeiter. Bei uns gibt es keine betriebsbedingten Kündigungen, dafür eine hohe Arbeitsplatzsicherheit, exzellente Karrieremöglichkeiten und großzügige Altersteilzeitregelungen. Das alles bildet das Fundament für ein wirklich gutes Klima im Haus.“

Wiederwahl im Aufsichtsrat – Gastrednerin Dr. Antonia Rados
Mit der Vertreterversammlung im Jahr 2018 endete turnusgemäß die Amtszeit des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Gerhard Nordmann sowie der Aufsichtsratsmitglieder Guido Baranowski, Werner Bastin und Prof. Dr. Wilhelm Schwick. Alle vier wurden durch die Vertreterversammlung in ihren Positionen durch Wiederwahl bestätigt.

Als Gastrednerin der Veranstaltung war in diesem Jahr Dr. Antonia Rados zu Gast. Die österreichische Fernsehjournalistin, die insbesondere für ihre Berichterstattung aus verschiedensten Krisengebieten bekannt ist, hielt einen Vortrag zum Thema „Risiko, Gefahr und Mut: Aus dem Leben einer Kriegsreporterin“.

Geschäftszahlen 2017 der Dortmunder Volksbank
Die Bilanzsumme 2017 beträgt knapp 6,7 Milliarden Euro. Mit einem satten Wachstum von 285 Millionen Euro oder 4,5 Prozent bleibt die Dortmunder Volksbank die Nummer Eins der genossenschaftlichen Banken in Nordrhein-Westfalen und eine der großen Volksbanken in Deutschland. Im Bereich der Kundenkredite konnte das drittbeste „Kreditjahr“ der Unternehmensgeschichte mit einem Zuwachs von 225 Millionen Euro (+ 5,3 Prozent) erzielt werden. Für dieses Nettowachstum mussten 945 Millionen Euro an Neukrediten zugesagt werden. Bei den Kundeneinlagen wurden die Erwartungen stark übertroffen. Das Wachstum betrug hier 211 Millionen Euro, was einem Plus von 4 Prozent entspricht. Zuwachs verzeichnete die Dortmunder Volksbank erneut bei der Anzahl ihrer Mitglieder. Inzwischen sind fast 155.000 Kunden zugleich Anteilseigner der Genossenschaftsbank. Das sind rund 1.600 mehr als im Vorjahr. Der Prozentsatz derjenigen, die an der Bank beteiligt sind, stieg somit auf 64 Prozent.

Bilder vom 25.06.2018

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