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1945-1952

Währungsreform & Wiederaufbau


Illustration Buch

Die D-Mark kommt

 

Zeit bitterer Entbehrungen: Hunger, Kälte und Wohnungsnot – und doch beginnt in allen Lebensbereichen der Wiederaufbau. Eine tief greifende wirtschaftliche Wende kann nicht ohne eine nachhaltige Sanierung der zerrütteten Währung gelingen.

Neues Geld: Erst die Währungsreform im Jahr 1948 ermöglicht einen neuen Anfang. Die Deutsche Mark (DM) löst die Reichsmark (RM) ab. Über Nacht füllen sich die Schaufenster, es gibt wieder etwas zu kaufen. Der Andrang bei den Kreditinstituten ist groß. Es geht aufwärts.


Illustration Jahreszahl 1945

Deutschland aus den Trümmern

 

Der Krieg ist vorbei – jetzt steht man wieder am Anfang: Das Geld hat seinen Wert verloren, der schwarze Markt beherrscht das Wirtschaftsleben. Trümmerräumung ist angesagt, auch bei der Gewerbebank. Mühselig und mit viel Selbsthilfe wird zunächst der vordere Teil des Gebäudes instandgesetzt, der eine provisorische Weiterführung des Betriebes gestattet. Die Ein- und Auszahlungstheken sind zwar sehr winzig, aber alles Geschaffene gilt als ein bedeutender Fortschritt.

Fotografie Trümmern nach der Bombardierung

Illustration Jahresuzahlen 1948/1949

Neuanfang + Jubiläum

 

Die rettende Währungsreform: Um Spekulationen vorzubeugen, erfolgt deren Vorbereitung unter Geheimhaltung. Der Coup gelingt. Am 20. Juni 1948 werden die Spar- und Bankkonten im Verhältnis 10:1 abgewertet; an den Ausgabestellen bekommt jeder Bürger ein Startkapital von 40 D-Mark – der Beginn eines ungeahnten Wirtschaftswachstums.

50 Jahre Gewerbebank Dortmund: Das Jubiläum 1949 steht im Zeichen des Wiederaufbaus und des Neuanfangs mit der D-Mark nach der Währungsreform und wird nur schlicht begangen. Mit großer Energie gelingt es der Bank, wieder Fuß zu fassen. Der Mitgliederbestand wächst auf 2.000.


Illustration Jahreszahl 1951

Ende einer Ära

 

Wechsel an der Spitze: Am 19. Juni 1951 stirbt im Alter von 85 Jahren hochgeehrt der Seniorchef der Bank, Direktor Otto Heuer, der die Geschicke der Bank ab 1902 fast 50 Jahre lang gelenkt hatte. Sein Sohn Dr. jur. Otto Heuer führt jetzt die Bank als leitender Direktor. Ehrenamtliches Vorstandsmitglied wird Wilhelm Kienemann, bisher Aufsichtsratsvorsitzender, als sein Nachfolger tritt der Kaufmann Heinrich Pape an. Der bisherige Bankbevollmächtigte Fritz Hegenböhmer wird stellvertretender Bankdirektor.

Fotografie von Otto Heuer

Illustration Jahreszahl 1952

Normalität kehrt ein

 

Gelungener Wiederaufbau: Das Bankgebäude steht wieder, die Enge hat ein Ende. Jetzt gibt es sogar einen Nachttresor. 1952 dürfen auch erstmals die Bilanzen der Bank wieder veröffentlicht werden. Sie zeigen, wie sehr das Wirtschafts- und Kreditinstitut des Dortmunder gewerblichen Mittelstandes auf solidem Fundament steht. Die Bilanzsumme des laufenden Jahres liegt bei über 10 Millionen DM. An der ersten Generalversammlung seit der Währungsreform nehmen etwa 1.500 Mitglieder teil.

Dortmunder Volksbank eG

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