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Junge Frau liegt auf dem Sofa und schaut auf dem Handy energetische Sanierung an

Energetisch sanieren: Fenster, Dach, Heizung – so sparen Sie langfristig

Eine energetische Sanierung am Haus ist mehr als ein Kostenfaktor. Sie steigert den Wohnkomfort, sichert die Vermietbarkeit, erhöht den Wiederverkaufswert und senkt dauerhaft die Nebenkosten. Wer klug plant, investiert in die eigene Vermögenssicherheit und in die Zukunft der Immobilie.

Persönliche Beratung

Das Wichtigste in Kürze

  • Energetische Sanierung steigert Wohnkomfort, Wert und Vermietbarkeit
  • Ein individueller Sanierungsfahrplan zeigt die optimale Reihenfolge der Maßnahmen
  • Die Einbindung von Energieeffizienz-Expertinnen und Experten ist oft Voraussetzung für höhere Förderung
  • Wichtige Stellschrauben: Haus dämmen, Fenster sanieren, Heizung modernisieren
  • Staatliche Förderung (KfW, BAFA, NRW.Bank) reduziert Investitionskosten

   

 

  •  Aktualisiert am 15.06.2026

Lesedauer: 4 Minuten

Energieausweis als Ausgangspunkt

Der erste Blick gilt dem Energieausweis Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung. Die Energieeffizienzklasse zeigt, wo Ihr Gebäude steht. Alles im grünen Bereich (z. B. Klasse A) entspricht dem langfristigen Ziel der EU. Liegt die Einstufung schlechter, besteht sehr wahrscheinlich mittelfristig Sanierungsbedarf. Häufig auch, weil Vorgaben verschärft werden und CO₂-Kosten steigen.

Ein wichtiger Unterschied, den es zu beachten gibt:

  • Bedarfsausweis: bewertet die Gebäudesubstanz und den rechnerischen Energiebedarf.
  • Verbrauchsausweis: basiert auf bisherigen Verbräuchen – etwaige Leerstände oder veränderte Nutzung können das Bild verzerren.

Gerade bei älteren Objekten, die vor den ersten energetischen Vorschriften Ende der 1990er Jahre gebaut wurden, besteht fast immer ein Investitionsbedarf. 

Individueller Sanierungsfahrplan: Energetische Sanierung Schritt für Schritt planen

Wer sein Haus Schritt für Schritt energetisch sanieren möchte, sollte mit einer Energieeffizienz-Expertin oder einem Experten starten. Diese Fachleute sind staatlich zertifiziert, prüfen die Bausubstanz, den energetischen Zustand und die vorhandene Anlagentechnik und begleiten auf Wunsch auch die Umsetzung einzelner Maßnahmen. Sie beraten unabhängig, kennen die aktuellen Förderbedingungen und sorgen dafür, dass alle Schritte technisch und finanziell sinnvoll aufeinander aufbauen. Diese Fachleute erstellen einen individuellen Sanierungsfahrplan für Ihr Objekt.

Was bringt dieser Fahrplan?

  • klare Reihenfolge der Maßnahmen mit größtem Effekt auf Wertstabilität und Energieeinsparung
  • Möglichkeit, Investitionen über Jahre zu strecken statt alles auf einmal zu sanieren
  • er ist häufig Voraussetzung für höhere Zuschüsse – insbesondere bei KfW-Programmen
  • zusätzlicher Pluspunkt beim Verkauf

Die Erstellung kostet in der Regel rund 1.500 Euro. Ein Großteil kann über Förderprogramme bezuschusst werden.

Die Maßnahmen im Überblick

Ziel der energetischen Sanierung am Haus ist fast immer, Heizenergie zu sparen. Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt vom Ist-Zustand ab.

Typische Schritte:

  • Dach dämmen: Besonders bei nicht ausgebauten Dachgeschossen ein großer Hebel. Wer das Dach oder die oberste Geschossdecke dämmt, reduziert Wärmeverluste deutlich, ebenso gilt dies für die Kellerdecke.
  • Fassade und Dämmung: Bei Häusern mit relativ neuer Heizung kann die Außenwanddämmung der entscheidende nächste Schritt sein.
  • Heizung modernisieren: Eine 40 Jahre alte Ölheizung mit nur „Ein/Aus“-Betrieb ist ein klares Signal. Hier lohnt es sich, über effizientere Systeme wie z. B. Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik nachzudenken.
  • Fenster sanieren: Alte, undichte Fenster lassen viel Energie entweichen. Wer Fenster sanieren und Förderung nutzen möchte, sollte die Maßnahme auf den Sanierungsfahrplan abstimmen.

Pauschale Lösungen gibt es nicht. Jedes Gebäude braucht ein eigenes Konzept.

Förderung clever nutzen

Für energetische Maßnahmen stehen verschiedene Programme zur Verfügung, zum Beispiel:

  • Kredite und Zuschüsse der KfW
  • Zuschüsse des BAFA (z. B. für Wärmepumpen)
  • ergänzende Förderkredite der NRW.Bank, die sich oft mit KfW-Mitteln kombinieren lassen

Welche Programme zueinander passen, hängt von Objekt, Einkommen und geplanter Maßnahme ab. Das Expertenteam der Dortmunder Volksbank unterstützen Sie dabei, eine passende Kombination zu finden und die Förderbausteine in Ihre Finanzierung einzubauen.

Schauen Sie für mehr Infos auch auf unsere Seiten „Staatliche Förderung“ und „Zuschussguide“.

Finanzierung der energetischen Sanierung

Die energetische Sanierung ist längst ein fester Bestandteil der Immobilienfinanzierung. Die Dortmunder Volksbank spricht das Thema im Beratungsgespräch gezielt an. Insbesondere bei Gebäuden mit schlechter Energieeffizienzklasse.

Typische Finanzierungswege:

  • zusätzliches Modernisierungsdarlehen neben der bestehenden Baufinanzierung
  • Kombination mit auslaufender Zinsbindung (Prolongation und Aufstockung)
  • Anpassung der Tilgungsleistungen, um die monatliche Rate tragfähig zu halten

Heute investieren, morgen profitieren: Warum sich energetisches Sanieren langfristig lohnt

Energetisch sanieren heißt für Sie, dass Sie Ihr Haus zukunftsfest machen:

  • geringere Heiz- und Nebenkosten
  • Substanzerhalt und Wertsteigerung
  • attraktivere Vermietbarkeit
  • Beitrag zum Klimaschutz

Vereinbaren Sie noch heute ein Beratungsgespräch mit den Expertinnen und Experten der Dortmunder Volksbank.

Michael Greiner

Inhaltlich begleitet von Michael Greiner, Bereichsleiter private Finanzierung

Schon seit 2011 ist der gebürtige Dortmunder im Finanzierungsbereich der Dortmunder Volksbank täglich mit allen anfallenden Finanzierungsfragen beschäftigt. Bereits davor hat er in seiner Filialzeit viel über die Bedürfnisse und Herausforderungen der Privatkundinnen und Privatkunden erfahren. Michael Greiner ist es wichtig, sich in nebenberuflichen Studiengängen weiterzubilden, um immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt zu sein und so die perfekte Beratung liefern zu können. Zudem war er langjähriger Dozent für BWL und das Firmenkundengeschäft im BankCOLLEG und begeisterter Netzwerker.

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