1. Zahlungsverkehrssysteme prüfen
Überprüfen Sie, ob Ihre eingesetzten Anwendungen die neuen ISO-20022-Formate unterstützen.
Dazu gehören insbesondere:
- Banking-Software
- ERP-Systeme
- Finanzbuchhaltung
- Lohn- und Gehaltsabrechnung
- Zahlungsverkehrsschnittstellen
Setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem Softwareanbieter sowie gegebenenfalls Ihrer Steuerberatung in Verbindung.
2. Interne Fachbereiche einbinden
Die Umstellung betrifft häufig mehrere Unternehmensbereiche.
Binden Sie daher rechtzeitig ein:
- Finanzbuchhaltung
- Treasury
- IT-Abteilung
- Personalwesen (bei Lohn- und Gehaltszahlungen)
- externe Dienstleister
Eine frühzeitige Abstimmung verhindert spätere Verzögerungen.
3. Schnittstellen testen
Prüfen Sie, ob alle Schnittstellen zwischen Ihren Systemen sowie zu Geschäftspartnern und Banken die neuen Datenformate verarbeiten können.
Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie auf folgende Bereiche legen:
- ERP- und Buchhaltungssysteme
- Zahlungsverkehrssoftware
- EBICS-Anbindungen
- externe Dienstleister und Rechenzentren
4. Ausreichend Zeit für Tests einplanen
Technische Anpassungen sollten nicht erst kurz vor dem Stichtag erfolgen.
Empfehlenswert sind:
- frühzeitige Testläufe,
- Pilotzahlungen im neuen Format,
- die schrittweise Umstellung produktiver Prozesse.
So lassen sich mögliche Fehler erkennen und beheben, bevor sie den laufenden Geschäftsbetrieb beeinträchtigen.
5. Weitere Bankverbindungen berücksichtigen
Unternehmen mit mehreren Bankverbindungen sollten die Umstellung bankübergreifend koordinieren. Stimmen Sie Termine, technische Anforderungen und Testverfahren rechtzeitig mit allen beteiligten Instituten ab.