Was Sie bei der Küchenplanung beachten sollten

Acht Tipps für die erfolgreiche Küchenplanung

Wer eine Küche plant, muss an viele Dinge denken. Einige dieser Dinge haben wir Ihnen aufgelistet. Mit diesen Tipps wird die Küchenplanung ein Erfolg.

1. Raumplanung nach Ihren Bedürfnissen

Bevor Sie sich auf den Weg in ein Küchenstudio, Möbelhaus oder zum Tischler machen, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie Ihre Küche den Raum ausfüllen soll: benötigen Sie eine L-Zeile, würde eine Kücheninsel mit hineinpassen? Wenn Sie wissen, wo die Küche stehen wird, überlegen Sie sich, wie Sie diese nutzen würden. Dafür stellen Sie sich Arbeitsschritte vor, die beim Zubereiten von Speisen anfallen. Hier stellen Sie fest, wo der Herd am besten sein sollte und wo die Spüle und Sie werden merken: Eine Arbeitsfläche neben der Spüle ist nötig, um frisch gewaschenes Obst und Gemüse nicht quer durch den Raum tragen zu müssen.

 

Küchenplanung
Arbeitsfläche in der Küche

2. Genügend Arbeitsfläche einplanen

Typischerweise liegt die Arbeitsfläche zwischen Spüle und Kochfeld. Planen Sie hier genug Platz ein (mindestens 90cm, lieber mehr), um alle Arbeiten gut erledigen zu können. Doch damit ist es nicht getan: auch Kleingeräte wie Kaffeemaschinen und Toaster benötigen Platz. Besonders bei der Kaffeemaschine ist es sinnvoll, diese auch in der Nähe der Spüle unterzubringen, um schnell den Wassertank auffüllen und die Maschine reinigen zu können.

3. Was ist überhaupt möglich?

Mit der Kücheninsel fest im Kopf kann der Besuch beim Fachmann zur Enttäuschung werden. Und zwar dann, wenn Sie keine Möglichkeit haben, Wasser- und Stromanschlüsse in die Mitte des Raumes zu legen, weil Sie Ihre Wände und ihren Boden nicht aufstemmen möchten oder können. Selbiges gilt für die Dunstabzugshaube. Wenn Sie ein Kochfeld samt Haube auf einer Kücheninsel in der Mitte des Raumes platzieren müssen, muss der Dunst noch einen Weg nach oben finden. Dafür könnten Sie die Decke abhängen und so einen Weg für das Rohr schaffen – aber wollen Sie das? Wenn am Ende herauskommt, dass Sie zwar eine Insel wollen, aber ohne Waschbecken, Herd und Haube, dann haben Sie sich schon viel Enttäuschung beim Beratungsgespräch gespart.

4. Wasserleitungen und Fenster geben viel vor

Wenn Sie neu bauen, sind Sie völlig frei darin, Ihre Wasserleitungen zu planen. Bei Renovierungen sind Sie jedoch oft an die vorhandene Situation gebunden. Schauen Sie also, wo das Wasser herkommt und wie weit Spüle und Spülmaschine davon entfernt sein können.  Auch die Fenster können Sie in der Planung einschränken. Wenn Sie beispielsweise die Spüle vor dem Fenster haben möchten, passen Sie auf, dass der Wasserhahn beim Öffnen des Fensters nicht im Weg steht.

5. Lichtquellen einplanen

Wenn grob feststeht, was wohin soll, schauen Sie sich die Fenster und Lampen an. Fällt ausreichend Licht dahin, wo Sie am meisten arbeiten werden? Falls das noch nicht der Fall ist, überlegen Sie sich ein Beleuchtungskonzept. Einbaustrahler sind eine gute Möglichkeit, Arbeitsflächen gleichmäßig auszuleuchten. Diese müssen jedoch, wie das Wort schon sagt, eingebaut werden. Eine einfachere Lösung sind Leuchtmittel, die unter Hängeschränken angebracht werden. Diese bieten die meisten Küchenhersteller direkt mit an, entweder als Arbeitsplattenbeleuchtung oder als Leuchtmittel, die sowohl die Arbeitsplatte beleuchten als auch das Innere des darüber hängenden Schrankes.

 

6. Elektrogeräte für Ihre Körpergröße

Es ist modern, Spülmaschinen, Backöfen und Mikrowellen erhöht einzubauen. So sparen Sie sich das Bücken. Doch zu hoch ist auch nicht gut. Besuchen Sie eine Küchenausstellung und finden Sie die passende Höhe für Ihre Geräte. Achten Sie bei der Spülmaschine darauf, dass Sie diese auch aufgeklappt noch gut befüllen können. Bedenken Sie, dass Sie nicht nur an eine erhöhte Mikrowelle herankommen müssen, sondern diese auch einsehen können sollten, um Kleckereien zu vermeiden.

Elektrogeräte auf Körpergröße

7. Optik und Material

Holzoptik, Betonoptik oder einfach weiß? Bei all den Küchendekoren ist es schwer, die passende Auswahl zu finden. Lassen Sie sich vom Fachmann beraten, wenn es um Fragen nach der Empfindlichkeit des Materials geht: können sich Wasserflecken bilden? Ist das Material sehr kratzempfindlich? Letzteres können Sie oft schon in Ausstellungen sehen, wenn Sie etwas genauer auf Griffe und Kanten achten. Bevor Sie sich final entscheiden, nehmen Sie ein paar Muster mit nach Hause. So können Sie Ihre Auswahl noch einmal in den passenden Lichtverhältnissen betrachten. Sie werden sich wundern: die Dekore wirken im künstlich ausgeleuchteten Möbelhaus ganz anders als vor Ort.

8. Planen Sie genügend Zeit ein

Wenn Sie die meisten Dinge schon im Kopf haben, dauert der Planungstermin im Fachhandel trotzdem schnell sechs Stunden. Insgesamt sollten Sie zwei bis vier Monate zwischen Auswahl und Aufbau einplanen. Die Küche wird nämlich vor Ort noch einmal ausgemessen und benötigt dann noch einige Wochen Lieferzeit.

03.08.2020

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