So geben Sie Ihrem Garten einen neuen Look

Tipps zur Umgestaltung Ihres Gartens

Wenn der eigene Garten nicht mehr gefällt, ist es Zeit, etwas zu ändern. Wir erklären in 8 Schritten, wie Sie Ihrem Garten einen neuen Look verleihen können.

Springbrunnen, Swimmingpool, Outdoor-Küche, Spielplatz – all das kann Teil eines Gartentraums sein. Wer jedoch davon träumt, seinen Garten wieder schöner und ansehnlicher zu gestalten braucht vielleicht gar keinen Pool, wenn er die folgenden Tipps beachtet, mit denen die Grünfläche wieder zum Lieblingsort wird.

Beleuchtung im Garten
Familie im Garten

1. Ist-Zustand notieren

Häufig sieht man sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen oder eben den Garten vor lauter Unkraut nicht mehr. Es ist ratsam, sich einmal genau im Garten umzusehen und den Blick von oben auf einem Papier aufzuzeichnen – am besten maßstabsgetreu. So sehen Sie, welche Beete zu groß und welche Rasenflächen zu klein sind. Zeichnen Sie auch ein, wie die Beete bepflanzt sind. Nehmen Sie einen Rotstift für Blumen, einen blauen für Sträucher und so weiter. So sehen Sie, ob Ihre Bepflanzung gut angeordnet ist oder völlig willkürlich durch Ihr Beet wuchert.  

Garten planen

2. Flächen umplanen

Kommt in Ihrer Zeichnung heraus, dass ein Beet eigentlich zu breit ist und Sie lieber mehr Rasenfläche hätten, dann notieren Sie dies in Ihrem Plan. Ist ein Stück Terrasse völlig ungenutzt, könnte auch dies zur Rasenfläche werden – oder eben andersherum. Oder hätten Sie gerne ein Rondell oder eine Gewürzschnecke im Zentrum Ihres Gartens? Zeichnen Sie es ein und überlegen sich auch, wie breit und lang ein zugehöriger Weg sein könnte. 

3. Ran an die Schaufel

Ein Beet zu verkleinern ist zum Beispiel gar kein so großer Aufwand. Sie müssen zuerst die vorhandene Bepflanzung ausgraben. Stechen Sie so in die Erde, dass der Großteil der Wurzeln erhalten bleibt. So können Sie die Pflanze an einer anderen Stelle wieder einpflanzen. Sind die Pflanzen vom künftigen Rasenstück entfernt, braucht Ihr Beet noch eine Begrenzungsmarkierung. Besonders schön sind alte Steine, die gerade nebeneinander gelegt werden. Diese sind in Verkaufsportalen im Internet schnell zu finden. Haben Sie auch keine Angst davor, Klinkersteine vom Haus zu benutzen. Es reicht, diese am Beetrand leicht in die frische Erde zu drücken. Nehmen Sie eine Wasserwaage zur Hilfe. So findet das Beet einen schönen Abschluss. Zum Schluss fehlt nur noch der Rasen. Es empfiehlt sich, Schattenrasen zu nutzen, weil dieser auch ohne direkte Sonneneinstrahlung gut aufgeht. Nehmen Sie eine Hand voll Samen und schwingen Sie Ihre Hand hin und her, sodass die Samen die frische Erde gleichmäßig bedecken. Nun müssen Sie Ihr neues Rasenstück bloß noch regelmäßig gießen.  

Schaufel im Garten

4. Pflanzen mit System

Setzen Sie Ihre Sträucher und Blumen nicht einfach wild irgendwo in Ihr Beet. Folgen Sie lieber einem System. Setzen Sie beispielsweise große Sträucher in einer Reihe nach hinten in den Garten, mittelgroße Pflanzen davor und kleine Blumen in regelmäßigem Abstand an den vorderen Rand des Beetes. Das ist nur eine Möglichkeit, einem Beet einen systematischen Aufbau zu verleihen. 

5. Vom Rasen zur Terrasse

Nun zum umgekehrten Fall: Sie wollen ein Stück Rasen entfernen und darauf eine Terrasse bauen. Stecken Sie die Fläche ab und stechen Sie den Rasen gleichmäßig aus. Füllen Sie die Fläche so weit aus, dass Ihre gewählten Terrassenplatten an der Oberkante mit dem Rasen abschließen. Damit die Terrasse nicht schief wird, sollten Sie sich im Internet oder beim Profi darüber informieren, wie der Boden am besten abzuziehen ist. Hier die Kurzfassung: Es ist wichtig, dass er überall die gleiche Höhe hat. Dazu können Sie über die Fläche eine Schnur spannen, die an beiden Enden auf exakt gleicher Höhe befestigt ist. Dann messen Sie den Abstand von der gewünschten Plattenunterkante bis hoch zur Schnur und ziehen den Boden so ab, dass dieser Abstand an jeder Stelle gleich ist. Ist das geschafft, müssen Sie nur noch die Terrassenplatten verlegen. Nehmen Sie eine Wasserwaage zur Hilfe. 

6. Töpfe für die Optik

Wer keine Lust aufs Schaufeln hat, kann seinen Garten auch mit Blumentöpfen aufhübschen. Auch hier gilt: die großen nach hinten, die kleinen nach vorne. Schauen Sie doch einmal im Internet, ob Sie gebrauchte alte Milchkannen oder andere Behältnisse finden, in denen bunte Blumen gut aussehen. Wenn Sie besonders experimentierfreudig sind, können Sie auch eine alte Messingwanne mit Blumen bepflanzen.

7. Der Weg zum Glück

Wenn Ihnen jetzt eigentlich nur noch ein schöner geschwungener Weg durch Ihren Garten fehlt, können Sie Kieselsteine dafür kaufen. Aber auch hier ist wichtig, dass Sie dem Weg mit Steinen eine Begrenzung geben und den künftigen Weg ausheben, damit die Kieselsteine mehr Platz haben und sich nicht auf der Rasenfläche verteilen.

Beleuchtung im Garten

8. Wie das leuchtet

Ist die Sonne untergegangen, ist auch Ihr Garten nicht mehr sichtbar. Damit Sie sich auch in den späten Abendstunden noch an Ihren Beeten und Wegen erfreuen können, stellen Sie doch Solarlampen auf. Die gibt es in allen Formen und Größen und benötigen keinen Stromanschluss, weil sie durch Sonneneinstrahlung automatisch geladen werden. Sollten Sie besonders tief hängende Bäume haben, bieten sich auch Outdoor-Lichterketten- und Schläuche an, die Sie durch die Äste ziehen können. Ein paar Solar-Lampions hier und da und Sie können in Ihrem neu gestalteten Garten direkt eine Einweihungsparty weihen.

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