Haus am See

Haus am See

Die Freunde Sebastian Klems und Ansgar Varnhagen realisieren mit einem Doppelhaus am Phoenix-See ihren Traum vom Eigenheim. Die Dortmunder Volksbank hat sie bei den Planungen und bei der Finanzierung von Beginn an begleitet.

Die Idee, in ein eigenes Haus zu ziehen, beschäftigt Sebastian Klems und seine Frau Claudia schon seit mehreren Jahren. Die junge Familie verspürt jedoch keinen Zeitdruck, es bleibt bei einem unkonkreten Gedankenspiel, beim gelegentlichen Blick in Immobilienanzeigen oder ins Internet. Das ändert sich jedoch, als die Stadt Dortmund beginnt, Baugrundstücke am
Phoenix-See in Hörde zu vermarkten. „Wir waren uns schnell einig, dass das eine sehr
interessante Lage ist.“

Diese Einschätzung teilt Ralf Fricke, Leiter Privatkundenfi nanzierung und Immobilien bei der Dortmunder Volksbank. Für ihn zählt das ehemalige Stahlwerkgelände mit zu den schönsten Baulagen im gesamten Ruhrgebiet. „Zwischen dem Baldeneysee im Westen und dem Möhnesee im Osten gibt es keinen anderen See, an dem Bauherren so nah am Ufer ihr Haus errichten können“, benennt Fricke den aus seiner Sicht zentralen Vorteil.
„Und in diesem besonderen Fall zählt auch die Nähe zum Signal-Iduna-Park“, fügt der Immobilienexperte augenzwinkernd hinzu.

Lage hat überzeugt

Claudia und Sebastian Klems haben sich dann vor Ort von der Lage vollends überzeugen
lassen. Gemeinsam mit Claudia Klems Bruder Ansgar Varnhagen hat sich die Familie ein Doppelhausgrundstück reserviert.
„Als die Vermarktungsphase begann, sind wir einfach zu einem Termin hingefahren“, sagt Varnhagen. Die Absicht, sich schon gleich ein Grundstück zu kaufen, hatten sie ursprünglich nicht. Doch die Nachfrage war groß – und Doppelhausgrundstücke durften nur potenzielle Bauherren reservieren, die bereits den passenden Nachbarn gefunden hatten. „Viele hatten keinen Baupartner. Wir waren gemeinsam bei dem Termin – und können uns keinen besseren Nachbarn vorstellen.“

Denn Sebastian Klems und Ansgar Varnhagen sind bestens befreundet. Gemeinsam besuchen die Fußballfans regelmäßig die Spiele von Borussia Dortmund. Beim Besichtigungstermin haben sie ihre Chance genutzt und sich einen besonders schönen Flecken ausgesucht. Das Grundstück in der dritten Baureihe bietet freien Blick auf den See und auf die Dortmunder Skyline mit dem Stadion, den verschiedenen Kirchtürmen und dem RWE-Tower. Vier Wochen lang war die Reservierung des Grundstücks kostenlos und unverbindlich. Danach mussten die Bauherren eine Anzahlung in Höhe von 1.000 Euro leisten und bekamen weitere sechs Monate Zeit, um final über den Kauf
zu entscheiden.

Haus am See

Die Entscheidung war schnell gefallen – und so konnten die Bauherren bereits in den ersten vier Wochen intensiv in die Planungsphase einsteigen. Dabei stand ihnen Ralf Fricke von der Dortmunder Volksbank hilfreich zur Seite. Der Immobilienspezialist vermittelte den Kontakt zu Bauleiter Klaus Remus aus Dortmund. Dieser setzte sich intensiv mit den Bedürfnissen von Claudia und Sebastian Klems sowie Ansgar Varnhagen auseinander. Gemeinsam mit den Bauherren und der Architektin Ursula Becker- Neumann aus Fröndenberg erarbeitete er eine Planung – und ermöglichte es den Bauherren so, mit dem vorhandenen Budget
größere Häuser zu entwerfen, als diese ursprünglich gedacht hatten.

Das klappt nicht bei jedem Bauvorhaben, weiß Experte Fricke. Die Kosten für Hausanschlüsse, die Bepflanzung des Gartens und diverse Sonderwünsche werden häufig zu
niedrig angesetzt oder vergessen. „Das führt oft dazu, dass Bauherren bis zu zehn Prozent der ursprünglich veranschlagten Summe nachfinanzieren müssen.“ Um das zu vermeiden, sprechen die Experten der Volksbank vor der Finanzierung alle möglichen Kosten mit dem Bauherrn noch einmal durch. Das Ehepaar Klems und Ansgar Varnhagen konnten mithilfe von Klaus Remus den Preis halten. Den ursprünglich geplanten Massivbau ergänzten sie mit der Holzrahmentafelbauweise und mit den Handwerkern vereinbarte Remus pauschale Festpreisverträge. Außerdem verfügen beide Häuser noch über Ausbaureserven.
Sebastian Klems kann sich etwa vorstellen, zunächst auf ein zweites Bad zu
verzichten. „Unser Sohn ist erst zwei Jahre alt – da können wir uns einige Jahre Zeit
lassen, bis wir das zweite Bad ausbauen.“ Ansgar Varnhagen überlegt, den Carport erst später zu ergänzen.

Trotz des begrenzten Budgets planen die Bauherren auch individuelle
Ausstattungsmerkmale ein. So haben sie den Wohnbereich ins Obergeschoss verlegt und können von dort den Ausblick über den See genießen, ebenso wie von der 48 Quadratmeter großen gemeinsamen Dachterrasse.

Hilfe bei Planung und Finanzierung

Die Dortmunder Volksbank hat Klems und Varnhagen nicht nur bei der Planung unterstützt, sondern auch die Finanzierung des Vorhabens gestemmt. Dabei haben die Bauherren von einem besonderen Aktionsangebot profitiert. Für das Baugebiet am Phoenix- See hat die Bank ihren Kunden ein begrenztes Kontingent zu Sonderkonditionen zur Verfügung gestellt. Außerdem haben sie ein Darlehen über die staatliche Förderbank KfW abgeschlossen. Kurz bevor die Bauherren den Finanzierungsvertrag unterschrieben, erhöhte die Förderbank ihren Zinssatz. „Das hätte für uns deutliche Mehrkosten bedeutet“, sagt Varnhagen. „Glücklicherweise hatte Herr Fricke für uns noch Mittel zu den alten Konditionen reserviert. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.“

Inzwischen laufen die Bauarbeiten. „Wir hoffen, dass wir Weihnachten 2011 schon in unserem neuen Haus feiern können“, sagt Klems. Die Chancen stehen gut – auch dank der umfassenden Unterstützung durch die Dortmunder Volksbank.