Volksbank Castrop-Rauxel feiert 100. Geburtstag

Was einer nicht schafft, das schaffen viele

Volksbank Castrop-Rauxel
Volksbank Castrop-Rauxel

„In diesen Tagen gibt es Grund, zu feiern. Denn genau vor einhundert Jahren wurde die Volksbank Castrop-Rauxel von 40 Kaufleuten und Handwerksmeistern als Gewerbebank Castrop-Rauxel eG im Sitzungszimmer des Mittelstandshauses gegründet“, so Markus Göke, Niederlassungsdirektor der Volksbank Castrop-Rauxel.

Sein damaliger Vorgänger hieß Christian Hoings, dessen Stellvertreter Wilhelm Siebert. Schon damals stand der genossenschaftliche Grundgedanke „was einer nicht schafft, dass schaffen viele“ im Mittelpunkt, erläutert Göke. Konkret ging es ihnen von Anfang an darum, sich gegenseitig finanziell zu unterstützen und Lebensentscheidungen — wie beispielsweise den Bau eines Hauses – überhaupt erst möglich zu machen.

„In den vergangenen Jahrzehnten haben wir mehreren tausend Castroperinnen und Castropern ihren Traum von den eigenen vier Wänden möglich gemacht und etliche Existenzgründungen begleitet“, blickt Göke zurück. Dazu machten sich viele auf den Weg zum Markt 3 – der Adresse, die seit der Gründung bis zum Umzug im Jahr 1974 der Sitz der Bank war.

Wirtschaftlicher Erfolgskurs

Markus Göke, Niederlassungsdirektor der Volksbank Castrop-Rauxel
Markus Göke, Niederlassungsdirektor der Volksbank Castrop-Rauxel

Blickt man auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, wird eine echte Erfolgsgeschichte sichtbar. So hatte das genossenschaftliche Institut bei seinem 50. Geburtstag im Jahr 1970 stolze 825 Mitglieder. Doch nicht nur das: Zusätzlich wurde in diesem Jahr die Bilanzsumme von 10 Millionen D-Mark geknackt.

„Heute freuen wir uns über fast 10.000 Kundinnen und Kunden, 6.000 Mitglieder und ein Geschäftsguthaben von 6,8 Millionen Euro“, veranschaulicht Göke die Entwicklung der Volksbank. Noch deutlicher gehen die Zahlen bei den Einlagen auseinander. Waren es 1970 noch 9,3 Millionen D-Mark (4,75 Millionen Euro), sind es heute 190 Millionen.

Das Kreditvolumen schoss von 7,5 Millionen D-Mark (3,75 Millionen Euro) auf 268 Millionen in die Höhe. „Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung war die Fusion mit der Dortmunder Volksbank im Jahr 1971 – was nun auch schon wieder 50 Jahre her ist“, erläutert Göke.

Soziale Verantwortung und Engagement für die Region

Neben ihrem wirtschaftlichen Erfolg hat die Bank sich immer auch sozial engagiert. „Es ist gute Tradition, dass wir hier vor Ort Vereine, Verbände und Organisationen unterstützen und eng mit ihnen zusammenarbeiten, um Castrop-Rauxel voranzubringen“, so der Niederlassungsdirektor.

Positive Zukunftsaussichten

Was die Entwicklung der Volksbank Castrop-Rauxel angeht, sehen Göke und sein Team optimistisch in die Zukunft. „Die Weichen stehen nach wie vor auf Wachstum. Gemeinsam mit der Volksbank Henrichenburg haben wir eine sehr starke Marktposition – wovon unsere Kundinnen und Kunden sowie alle Mitglieder profitieren“, so der 47-Jährige.