Ein Jahr paydirekt

Dortmunder Händler für neues Online-Bezahlverfahren gewonnen

Ein Jahr nachdem „paydirekt“ an den Start ging, zieht die Dortmunder Volksbank eine positive Bilanz für das gemeinsame Online-Bezahlsystem der deutschen Kreditwirtschaft: „Sowohl kunden- als auch händlerseitig erfährt paydirekt gerade einen positiven Aufwärtstrend – auch unter unseren Kunden. Wir freuen uns, drei weitere Handelsunternehmen aus Dortmund gewonnen zu haben“, sagt Michael Martens, Mitglied des Vorstandes der Dortmunder Volksbank eG. Ab sofort ergänzen „MaRo Stegplatten“, „Auspuffonline24“ und „Ballonzauber“ das Produktportfolio um  Terrassenüberdachungen und Markisen, Pkw-Abgasanlagen sowie Ballonzubehör und Partyartikel.

Dortmunder Händler für neues Online-Bezahlverfahren gewonnen

„Wir bieten seit gut einem halben Jahr unseren Kunden die Möglichkeit, mit paydirekt zu zahlen. Fast jede dritte Bestellung wird inzwischen auf diesem Weg bezahlt“, berichtet Marcin Gebel, Geschäftsführer von Gebel Autozubehör, der den Online-Shop „Auspuffonline24.de“ betreibt.

Seit Juni zählt auch der Online-Shop „steg-platten.de“ der MaRo Steg-Platten GmbH zu den
paydirekt-Händerln. Geschäftsführer Jens Uwe Roschkowski: „Dieses Bezahlsystem hat einen riesigen Vorteil: Es macht das vertrauensvolle Zahlen mit der Hausbank im Internet möglich. Gerade für Produkte aus einem höheren Preissegment ist das ein wichtiger Aspekt, um sie überhaupt online zu verkaufen. Der Kunde hat mit paydirekt die Gewissheit, dass auch vier- oder fünftstellige Beträge sicher online bezahlt werden können.“

Und auch Wolfgang Beyer, Geschäftsführer der Airspace Workshop GmbH & Co. KG, zu der Ballonzauber gehört, ist überzeugt: „Ich glaube an den Erfolg von paydirekt, deswegen sind wir mit unserem Online-Shop seit kurzem ebenfalls mit dabei.“

Mittlerweile bieten bereits über 260 Shops Bezahlen per paydirekt an. 676 Händler befinden sich derzeit im Anbindungsprozess, darunter auch namhafte Handelsketten. Weitere 600 Online-Shops haben konkrete Anfragen gestellt. „Durch die Einführung von so genannten Konzentratoren und weiteren Verbesserungen beim technischen Support können wir paydirekt jetzt wesentlich schneller und einfacher implementieren“, sagt Ralf Hoof, Leiter eBusiness bei der Dortmunder Volksbank eG. „Die Konzentratoren ermöglichen, dass Händler nicht mit jeder einzelnen Bank separate Konditionen aushandeln müssen, sondern lediglich einen Ansprechpartner haben. Das stellt einen Meilenstein auf dem Weg zu einem nachhaltigen und konkurrenzfähigen Produkt dar.“ Die Dortmunder Volksbank steht bereits mit weiteren Handelsunternehmen aus Dortmund und Umgebung in aussichtsreichen Gesprächen.

Das Einkaufen im Netz wird durch paydirekt nicht nur wesentlich sicherer, sondern auch bequemer. Einer der besonderen Vorteile des Bezahlverfahrens ist, dass es eine direkt mit dem vertrauten Girokonto des Kunden verknüpfte Lösung ist. So landen dessen sensible Daten nicht bei Drittanbietern, sondern verbleiben bei der Hausbank. Da alle Zahlungen per Einzug abgewickelt werden, kann die Bank den Vorgang rückgängig machen falls die Ware nicht geliefert wird. Der Händler wiederum kann sicher sein, dass der Kunde auch liquide ist. Michael Martens freut sich: „Mit paydirekt haben wir eine zukunftsgerichtete Lösung entwickelt, mit der wir auf das veränderte Kundenverhalten reagieren. So erfüllen wir auch auf digitaler Ebene die Bedürfnisse unserer Kunden nach Sicherheit, Verbundenheit und Glaubwürdigkeit, die sie von uns gewohnt sind. Das macht dieses Bezahlverfahren zu einer starken Alternative zu denen bankfremder Anbieter.“

Einzige Voraussetzung für die Nutzung sind ein onlinebanking-fähiges Konto und eine einmalige Registrierung im Online-Banking der teilnehmenden Bank. Möchte der Kunde mit paydirekt bezahlen, muss er nach der Produktauswahl im jeweiligen Online-Shop lediglich seinen Benutzernamen oder seine E-Mail-Adresse sowie sein Kennwort eingeben. Damit bestätigt er den Kauf und das Geld wird direkt vom Girokonto abgebucht.

Entwickelt wurde das Produkt von der genossenschaftlichen Finanzgruppe, den Groß- und Privatbanken sowie den Sparkassen. Für die Kunden der beteiligten Banken ist die Nutzung kostenfrei. Bereits jetzt haben sich rund 185.000 Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken bundesweit bei paydirekt registriert, darunter alleine über 2.000 Kunden der Dortmunder Volksbank.

Überhaupt ist die Dortmunder Volksbank einer der Vorreiter bei der fortschreitenden Digitalisierung des Bankgeschäfts. „Bereits 2013 war Dortmund Pilotregion beim Test einer virtuellen Kreditkarte auf der SIM-Karte von Smartphones, die den Kunden kontaktloses Bezahlen ermöglicht“, berichtet Ralf Hoof. 800 Händler wurden damals mit entsprechenden Terminals ausgestattet. „Nun wird Dortmund erneut eine von bundesweit zwei Pilotregionen
zum Test des kontaktlosen Bezahlens über die girocard“, so Hoof weiter. „Doch auch auf dem
Weg zur Digitalisierung bleiben wir eine Mittelstandsbank und vor allen Dingen Filialbank“, erklärt Vorstandsmitglied Martens. „Wir orientieren uns an den genossenschaftlichen Werten. Die Nähe zu unseren Kunden steht dabei ganz oben.“

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