
"2009 war ein richtig gutes Jahr"
Bilanzpressekonferenz vom 27. Januar 2010
Vorstände der Dortmunder Volksbank ziehen eine positive Bilanz für 2009 / Überdurchschnittliche Zuwächse bei Einlagen- und Kreditvolumen / Bilanzsumme wächst um 7,3 Prozent auf fast 3,8 Milliarden Euro / Über 60.000 Mitglieder / 675 Beschäftigte
„Wir blicken einmal mehr auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. 2009 war ein richtig gutes Jahr.“ Mit dieser positiven Aussage eröffnete Vorstandsvorsitzender Martin Eul am Dienstag (27. Januar) auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz seine Erläuterungen zur Entwicklung der Dortmunder Volksbank im Wirtschaftsjahr 2009. „Gute Zahlen und wichtige Weichenstellungen kann man nicht frühzeitig genug im Jahr präsentieren“, fasste Martin Eul auch im Namen seiner Vorstandskollegen Manfred Hoyer und Jürgen Beissner an seiner Seite zusammen.
Während viele Geschäftsbanken zwischen Dortmund und Schwerte, Castrop-Rauxel, Unna und Fröndenberg noch immer mit den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und den Folgen der negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland zu kämpfen haben, gibt es bei der Dortmunder Volksbank in 2009 „allenthalben gute Nachrichten“, so der Vorstandsvorsitzende mit Blick auf die vorliegenden Bilanzzahlen. Die nunmehr 675 (Vorjahr: 645) Mitarbeiter hätten in 2009 wie in allen 110 Jahren seit Bestehen der Bank „das ganz normale Bankgeschäft“ eines genossenschaftlich orientierten Geldinstituts gemacht, erläuterte Eul. Will heißen: Kundengelder auf der einen Seite einzusammeln und auf der anderen Seite der privaten und gewerblichen Kundenklientel wieder zur Verfügung zu stellen.
3,8 Milliarden Euro Bilanzsumme
Mit Erfolg: So stieg die Bilanzsumme um fast 250 Millionen Euro oder 7,3 Prozent auf fast 3,8 Milliarden Euro. Damit nimmt die Dortmunder Volksbank unter den knapp 1.200 Genossenschaftsbanken bundesweit weiterhin den sechsten Platz ein. Damit ist die Bank deutlich größer als beispielsweise die Volksbanken in Hamburg oder München.
Überdurchschnittliche Zuwachsraten
Als Hauptgrund für den geschäftlichen Erfolg nannte Eul die „konsequente und strategische Ausrichtung auf den Mittelstand“. Insgesamt 590 Millionen Euro wurden dem heimischen Gewerbe in 2009 an Finanzierungsmitteln neu zur Verfügung gestellt. Insgesamt verzeichnete man im Vergleich zum Vorjahr ein Kreditwachstum von 125 Millionen Euro oder 6,2 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Statt „Kreditklemme“ könne man im dritten Jahr in Folge einen „Kreditboom“ konstatieren. „Wir stehen in guten wie in schlechten Zeiten zu unseren Kunden“, bekräftigte Martin Eul. An der Vergabepolitik und -strategie werde man nichts ändern.
Das Einlagengeschäft der Dortmunder Volksbank war von einem unverändert harten Konditionswettbewerb gekennzeichnet, dennoch konnte das Geldinstitut auch in diesem Bereich Zuwachsraten erzielen, die weit über dem Durchschnitt der Genossenschaftsbanken in Rheinland und Westfalen liegen. Die Kundeneinlagen legten gegenüber 2008 um 7 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro zu. Trotz niedriger Zinsen im kurzfristigen Bereich hätten Tages- und Termingelder weiterhin in der Gunst der Anleger gelegen, erläuterte Eul.
Mit 63 Bankstellen ist die Dortmunder Volksbank weiterhin flächendeckend und mit hoher lokaler Verantwortung im Geschäftsgebiet vertreten. „Wir denken unverändert nicht daran, diese Saugnäpfe in der Fläche aufzugeben“, machte Martin Eul klar. Ein dickes Lob hatten er und seine beiden Vorstandskollegen für die 61 Auszubildenden parat. Diese rechtfertigten das in sie gesetzte Vertrauen mit guten Leistungen und sähen in der Dortmunder Volksbank zu Recht einen attraktiven Arbeitgeber.
Mit der Ertragslage zeigte sich Martin Eul ebenfalls zufrieden. Das starke Kreditwachstum und die steilere Zinsstrukturkurve hätten in Verbindung mit der gelebten Kostendisziplin zu einer weiteren Verbesserung geführt. Vorbehaltlich des Beschlusses der Vertreterversammlung könne den nunmehr über 60.000 Mitgliedern (über 4.000 Zugänge) in 2010 eine wieder sechsprozentige Dividende gezahlt werden. Auch das Eigenkapital, die Grundlage für eine solide Geschäftspolitik, soll gestärkt werden.
Wo die Träger öffentlicher Einrichtungen an ihre finanziellen Grenzen stoßen, ist auch die Dortmunder Volksbank zunehmend gefragt. Als genossenschaftliche Bank steht die Volksbank zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. So flossen insgesamt 500.000 Euro an Spendengeldern an gemeinnützige Organisationen und Initiativen in Kunst, Kultur, Sport und Wissenschaft.
Bestens aufgestellt
Auch für die Herausforderungen in 2010 sieht sich die Dortmunder Volksbank bestens aufgestellt und gut gerüstet. „“Wir sind sicher, alle Unwägbarkeiten stemmen zu können“, stellte Martin Eul fest. Von strategischer Bedeutung sei dabei die für 2010 geplante Verschmelzung mit der Volksbank Hamm. Vorbehaltlich der Zustimmung der Mitgliedervertreter würde das neue Gesamtinstitut mit dann 940 Mitarbeitern in fast 80 Bankstellen ein Bilanzvolumen von 4,8 Milliarden Euro umfassen. „Wir werben ganz nachhaltig für diese Verschmelzung“, schloss der Vorstandsvorsitzende sein Plädoyer für den Zusammenschluss ab.
Während viele Geschäftsbanken zwischen Dortmund und Schwerte, Castrop-Rauxel, Unna und Fröndenberg noch immer mit den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und den Folgen der negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland zu kämpfen haben, gibt es bei der Dortmunder Volksbank in 2009 „allenthalben gute Nachrichten“, so der Vorstandsvorsitzende mit Blick auf die vorliegenden Bilanzzahlen. Die nunmehr 675 (Vorjahr: 645) Mitarbeiter hätten in 2009 wie in allen 110 Jahren seit Bestehen der Bank „das ganz normale Bankgeschäft“ eines genossenschaftlich orientierten Geldinstituts gemacht, erläuterte Eul. Will heißen: Kundengelder auf der einen Seite einzusammeln und auf der anderen Seite der privaten und gewerblichen Kundenklientel wieder zur Verfügung zu stellen.
3,8 Milliarden Euro Bilanzsumme
Mit Erfolg: So stieg die Bilanzsumme um fast 250 Millionen Euro oder 7,3 Prozent auf fast 3,8 Milliarden Euro. Damit nimmt die Dortmunder Volksbank unter den knapp 1.200 Genossenschaftsbanken bundesweit weiterhin den sechsten Platz ein. Damit ist die Bank deutlich größer als beispielsweise die Volksbanken in Hamburg oder München.
Überdurchschnittliche Zuwachsraten
Als Hauptgrund für den geschäftlichen Erfolg nannte Eul die „konsequente und strategische Ausrichtung auf den Mittelstand“. Insgesamt 590 Millionen Euro wurden dem heimischen Gewerbe in 2009 an Finanzierungsmitteln neu zur Verfügung gestellt. Insgesamt verzeichnete man im Vergleich zum Vorjahr ein Kreditwachstum von 125 Millionen Euro oder 6,2 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Statt „Kreditklemme“ könne man im dritten Jahr in Folge einen „Kreditboom“ konstatieren. „Wir stehen in guten wie in schlechten Zeiten zu unseren Kunden“, bekräftigte Martin Eul. An der Vergabepolitik und -strategie werde man nichts ändern.
Das Einlagengeschäft der Dortmunder Volksbank war von einem unverändert harten Konditionswettbewerb gekennzeichnet, dennoch konnte das Geldinstitut auch in diesem Bereich Zuwachsraten erzielen, die weit über dem Durchschnitt der Genossenschaftsbanken in Rheinland und Westfalen liegen. Die Kundeneinlagen legten gegenüber 2008 um 7 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro zu. Trotz niedriger Zinsen im kurzfristigen Bereich hätten Tages- und Termingelder weiterhin in der Gunst der Anleger gelegen, erläuterte Eul.
Mit 63 Bankstellen ist die Dortmunder Volksbank weiterhin flächendeckend und mit hoher lokaler Verantwortung im Geschäftsgebiet vertreten. „Wir denken unverändert nicht daran, diese Saugnäpfe in der Fläche aufzugeben“, machte Martin Eul klar. Ein dickes Lob hatten er und seine beiden Vorstandskollegen für die 61 Auszubildenden parat. Diese rechtfertigten das in sie gesetzte Vertrauen mit guten Leistungen und sähen in der Dortmunder Volksbank zu Recht einen attraktiven Arbeitgeber.
Mit der Ertragslage zeigte sich Martin Eul ebenfalls zufrieden. Das starke Kreditwachstum und die steilere Zinsstrukturkurve hätten in Verbindung mit der gelebten Kostendisziplin zu einer weiteren Verbesserung geführt. Vorbehaltlich des Beschlusses der Vertreterversammlung könne den nunmehr über 60.000 Mitgliedern (über 4.000 Zugänge) in 2010 eine wieder sechsprozentige Dividende gezahlt werden. Auch das Eigenkapital, die Grundlage für eine solide Geschäftspolitik, soll gestärkt werden.
Wo die Träger öffentlicher Einrichtungen an ihre finanziellen Grenzen stoßen, ist auch die Dortmunder Volksbank zunehmend gefragt. Als genossenschaftliche Bank steht die Volksbank zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. So flossen insgesamt 500.000 Euro an Spendengeldern an gemeinnützige Organisationen und Initiativen in Kunst, Kultur, Sport und Wissenschaft.
Bestens aufgestellt
Auch für die Herausforderungen in 2010 sieht sich die Dortmunder Volksbank bestens aufgestellt und gut gerüstet. „“Wir sind sicher, alle Unwägbarkeiten stemmen zu können“, stellte Martin Eul fest. Von strategischer Bedeutung sei dabei die für 2010 geplante Verschmelzung mit der Volksbank Hamm. Vorbehaltlich der Zustimmung der Mitgliedervertreter würde das neue Gesamtinstitut mit dann 940 Mitarbeitern in fast 80 Bankstellen ein Bilanzvolumen von 4,8 Milliarden Euro umfassen. „Wir werben ganz nachhaltig für diese Verschmelzung“, schloss der Vorstandsvorsitzende sein Plädoyer für den Zusammenschluss ab.

