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Wiederum ein gutes und erfolgreiches Jahr

Bilanzpressekonferenz am 24. Januar 2012

 

Vorstände der Dortmunder Volksbank präsentieren 
positive Jahresbilanz 2011.

 

Die Dortmunder Volksbank hat sich auch im Jahr 2011 in allen Bereichen positiv weiterentwickelt. Das ist im Kern das Ergebnis der geschäftlichen Entwicklung, über die Vorstandsvorsitzender Martin Eul und seine Vorstandskollegen Manfred Hoyer und Jürgen Beissner am Dienstagvormittag (24. Januar) in der Hauptstelle an der Betenstraße 10 auf der traditionellen Bilanzpressekonferenz der Dortmunder Volksbank Bericht ablegten. „Das Jahr 2011 war wiederum ein gutes und erfolgreiches Jahr für die Dortmunder Volksbank", stellte Martin Eul zum Abschluss seiner Ausführungen vor den Medienvertretern zufrieden fest. „Der Erfolg ist uns ein täglicher Ansporn für die Zukunft."

„Willkommen im Jahr vier der Finanzmarktkrise!" Mit diesen Worten hatte der Vorstandsvorsitzende zuvor die Gesprächsrunde im Sitzungszimmer der Bank eröffnet. In seinen einleitenden Worten ging Martin Eul zunächst auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im zurückliegenden Jahr ein, in der sich die Dortmunder Volksbank bewegen und bewähren musste. Keine leichte Aufgabe, wie der Bankchef mit sorgenvollem Blick auf die Staatsschuldenkrise, die Diskussionen um den Euro und den außer Takt geratenen Geldkreislauf deutlich machte. Nicht die Kapitalausstattung der Banken seien das Problem, sondern, dass Staatsanleihen nun ihren „Nicht-Ausfallbarkeits-Status" verloren hätten, so Eul. 

Mitglieder und Kunden können „gut schlafen"
„Gut schlafen" könnten dagegen die Mitglieder und Kunden der Dortmunder Volksbank. Mit ihrem genossenschaftlichen Geschäftsmodell war man trotz der anhaltenden Finanzmarktkrise erfolgreich unterwegs. Das wird beim Blick auf wesentliche Bilanzpositionen deutlich. Die Bilanzsumme stieg im Geschäftsjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent oder 256 Mio. Euro auf 4,3 Mrd. Euro. „Damit sind wir die absolute Nr. 1 in Nordrhein-Westfalen", stellte Martin Eul zufrieden fest. Im bundesweiten Vergleich der 1.130 Genossenschaftsbanken belegt man einen sehr guten sechsten Platz. Ganz oben steht die Dortmunder Volksbank bei den heimischen Unternehmen: Zum 4. Mal in Folge wählten sie die Dortmunder Volksbank beim regionalen Bankenranking 2011 der ASU Dortmund zur mittelstandsfreundlichsten Bank in Dortmund.

Dass die Mitglieder und Kunden „ihrer" Dortmunder Volksbank als sicherem Hort vertrauen, wird vor allem beim Blick auf die Einlagenseite der Bilanz deutlich. Um 232 Mio. Euro oder 7,1 Prozent liegen die Guthaben auf Giro-, Festgeld- und Sparkonten über dem Vorjahresniveau. Insgesamt belaufen sich die Einlagen der Kunden auf 3,491 Mrd. Euro. „Trotz eines unvermindert scharfen Konditionswettbewerbs konnten wir mit überschaubaren und sicheren Einlagen punkten", fasste Martin Eul zusammen. Bei weiterhin niedrigen Zinsen setzte sich dabei der Trend zur kurzfristigen Anlageform fort.

Keine „Kreditklemme"
Viel „Musik" verzeichnete die Volksbank im Kreditgeschäft. Hier erzielte die Dortmunder Volksbank einen Zuwachs von 5,2 Prozent oder 125 Mio. Euro auf 2,531 Mrd Euro. Von diesem Zuwachs entfallen rund 80 Prozent auf den gewerblichen Bereich, 20 Prozent auf private Investoren. 568 Mio. Euro wurden ihnen insgesamt neu an Krediten zugesagt. Jeder berechtigte, begründete und vertretbare Wunsch werde schnell entschieden, verdeutlichte Eul. Von einer „Kreditklemme" könne insgesamt keine Rede sein, führte der Vorstandsvorsitzende weiter aus. Schließlich seien allein in den vier Jahren der Finanzmarktkrise über die Dortmunder Volksbank 615 Mio. Euro an Neudarlehen herausgelegt worden. „Damit haben wir einen wichtigen und stabilisierenden Beitrag für die heimische Wirtschaft geleistet", so Eul. 

Auch in Zukunft wolle die Volksbank den Kredithahn auf „offen" stellen. Zwar will der Gesetzgeber die Bedingungen für die Kreditvergabe bis zum Jahr 2019 weiter verschärfen. Die derzeit diskutierten Anforderungen an die Eigenkapitalquote erfüllt die Dortmunder Volksbank indessen schon heute. Die überdurchschnittlich starke Kapitalbasis wird in der Gesamtkapitalquote von 18,1 Prozent deutlich.

Mit den Erträgen aus dem Dienstleistungsgeschäft und mit ihrem Zinsergebnis ist die Volksbank insgesamt zufrieden. Stattliche 50 Prozent Zuwachs verzeichnete die Volksbank bei der Vermittlung von Immobilien. „2011 war auch ertragsmäßig ein gutes Jahr", berichtete Eul. Als Hauptgründe nannte er das gute Wachstum in allen Bereichen sowie die „bemerkenswerte Kostendisziplin". Die über 72.000 Anteilseigner, unter ihnen über 7.000 neue Mitglieder, dürfen deswegen vorbehaltlich des Beschlusses der Vertreterversammlung wieder mit einer attraktiven Dividende in Höhe von sechs Prozent rechnen. Insgesamt knapp vier Mio. Euro werden dann den Konten der Mitglieder gutgeschrieben. Zudem werden aus dem erwirtschafteten Jahresüberschuss die Rücklagen erheblich gestärkt. 

Verhalten optimistisch für 2012
Was die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2012 anbelangt, sind Vorstandsvorsitzender Martin Eul und seine Vorstandskollegen Manfred Hoyer und Jürgen Beissner mit Blick auf die konjunkturelle Großwetterlage verhalten optimistisch gestimmt. 725 (Vorjahr: 701) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 72 Auszubildende an den unverändert 63 flächendeckend im Geschäftsgebiet verteilten Standorten stehen jedenfalls bereit, die Mitglieder und Kunden auch in Zukunft in allen Finanzangelegenheiten umfassend, bedarfsgerecht und kompetent zu beraten und zu betreuen. 

Zudem verbindet die Dortmunder Volksbank regionale und lokale Präsenz mit gesellschaftlicher Verantwortung. Insgesamt 500.000 Euro hat das genossenschaftliche Geldinstitut in 2011 für soziale Einrichtungen und Veranstaltungen im Bereich Kunst, Kultur, Wissenschaft und Sport ausgeschüttet. Das Stiftungskapital der Dortmunder Volksbank-Stiftung wurde darüber hinaus von 2010 bis 2012 auf jetzt 1,75 Mio. Euro aufgestockt.