Anleihen
Als Käufer einer Anleihe gewähren Sie dem Emittenten einen Kredit. Dafür erhalten Sie Zinsen. Hierbei kann es sich um eine feste oder variable Verzinsung handeln. Außerdem bekommen Sie Ihr verliehenes Geld entsprechend eines zuvor festgelegten Tilgungsplans wieder zurückgezahlt. In der Regel ist dies zum Laufzeitende einer Anleihe.
Die Emittenten von verzinslichen Wertpapieren können sich hinsichtlich ihrer Finanz- kraft und ihrer Bönität erheblich voneinander unterscheiden. Begibt z.B. die Bundesrepublik Deutschland Schuldverschreibungen, so ist das Zins- und Tilgungsrisiko, welches mit einer derartigen Anleihe verbunden ist, nicht mit dem Risiko einer Unternehmensanleihe zu vergleichen. Unternehmensanleihen werden von der freien Wirtschaft begeben. Meist sind dies Industrie- oder Handelsunternehmen, welche im Allgemeinen eine schlechtere Bonität und folglich ein höheres Zins- und Tilgungsrisiko als der Bund aufweisen. Bankschuldverschreibungen - die dritte große Emittentengruppe - sind unter Risikogesichtspunkten zwischen den Bundes- und den Unternehmensanleihen anzusiedeln.
Für jede Anleihenemission müssen nachfolgende Ausstattungsmerkmale geklärt werden: Laufzeit, Tilgung, Verzinsung, Währung und Rang im Insolvenzfall oder bei Liquidation des Schuldners. Diese können in den Anleihebedingungen im Detail nachgelesen werden.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Kalkulierbare Erträge
- Als kurz-, mittel- und langfristige Anlage geeignet
- Rückzahlung des Kapitals am Ende der Laufzeit
